Arbeitskreis Mülheim an der Ruhr

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Um die bergmännische Tradition in Mülheim an der Ruhr zu bewahren, sind interessierte Mitglieder des Geschichtsvereins und ehemalige Bergleute bemüht, die Erinnerung an den Bergbau wach zu halten. Im Jahr 2001 schlossen sie sich als Arbeitskreis Mülheim an der Ruhr dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e. V. an. Zum Vorsitzenden wurde Heinz Wilhelm Auberg gewählt. Seitdem sammeln die Mitglieder bergmännische Literatur, Karten, Pläne und Risse und fotografieren bergbauhistorische Bauwerke, um wichtige Grundlagen zur Information der Öffentlichkeit bereitzustellen.

Fertiggestellt wurden inzwischen ein Faltblatt „Auf den Spuren des Mülheimer Bergbaus“ und eine Darstellung auf der Webseite der Stadt. Beide Vorhaben konnten mit Hilfe der Mülheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH (MST) sowie mit fachkundiger Unter­stützung des Kulturbetriebes der Stadt verwirklicht werden. Auch ein Radrundweg entlang der bedeutendsten Bergwerke in Mülheim-Heißen wurde der Bevölkerung angeboten. Mitglieder des Arbeitskreises arbeiten mit dem Geschichtsverein Mülheim an der Ruhr zusammen und halten die Erinnerung an den Bergbau durch öffentliche Vorträge wach. Sie unterstützen auch Schulen bei Projektwochen über die Bergbaugeschichte der Stadt.

Informationstafel Sellerbeck

Informationstafel Sellerbeck

Von Anfang an schwebte dem Arbeitskreis vor, mit ansprechenden Informationstafeln an ehemalige Mülheimer Bergwerke zu erinnern. Inzwischen sind an markanten Punkten der Stadt Bronzetafeln an imposanten Sandsteinblöcken zur Erinnerung an die Zechen Humboldt, Wiesche und Rosenblumendelle angebracht worden. Weitere Gedenksteine sind für die im 18. Jahrhundert bedeutende Zeche Sellerbeck und für den Hollenberg-Darmstadt-Stollen errichtet. Damit hat der Arbeitskreis auch einen Beitrag zum 200jährigen Stadtjubiläum im Jahre 2008 geleistet.

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